Motor Zeulenroda

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Dritter Zeulenrodaer Heimsieg der Saison bleibt aus
SpG FC Motor Zeulenroda – SpG VfR Bad Lobenstein 1:3 (0:1)

Im letzten Heimspiel des Jahres 2017 wurde es nichts mit einem Sieg auf eigenem Platz für die Zeulenrodaer, der dritte Saison-Heimerfolg blieb letztlich aus, weil der Elf von Matthias Liebers ein echter Knipser fehlt. Die Gäste aus dem Oberland haben mit Sebastian Mai einen solchen, der auch diesmal traf und schon zwölf Saisontore auf seinem Konto hat. Zudem hatten die Bad Lobensteiner mit Keeper Steinbach einen starken Rückhalt an diesem Tag.

Ohne Stammkeeper Kutzner, dafür erstmals mit Steffen Mehlhorn zwischen den Pfosten, und Kotlinsky, begannen die schwarz gekleideten Gastgeber zwar aggressiv, aber im Spiel nach vorn zu unpräzise. Bei den in Bestbesetzung angetretenen Gästen sah es nicht viel anders aus. So passte zunächst alles zum tristen und kalten Wetter. Eine erste gute Möglichkeit hatte Dustin Schmidt per Kopf, der die Flanke Gabriel Oettels nach Grundliniendurchbruch per klasse Kopfball knapp über das Tor wuchtete (22.). Nach einem Gäste-Rückpass von der Grundlinie an den 16er wurde Kapitän Köcher freigespielt und im Strafraum gelegt – Strafstoß. Mai verwandelte scharf in die Tormitte zum 0:1 (25.). Mit einer jetzt-erst-recht-Stimmung wollte Motor auf Sieg spielen. Dominic Schmidt und Manuel Sengewald versuchten das Spiel zu ordnen, letzterer platzierte einen Distanzschuss nach schönem Angriff in Richtung VfR-Tor (31.). 

Die besseren Chancen nach der Pause hatte zunächst der Gast. Hölzel freistehend aus zehn Metern daneben (50.), Linke nach Pass von Mai (53.) und nochmals Linke, der strafstoßverdächtig fiel (57.), hatten für den Tabellenvierten Einschusschancen. Danach wurde es haarig. Fortan verlor Schiri Hebestreit aus Weimar vollkommen die Kontrolle über das Spiel, die sich unter anderem in zwei Gelben Karten für den Gastgeber und vier Gelben und einer Gelb-Roten für den Gast äußerte (Röppischer/83.). Zuvor hatte sich Linke nach einem Konter durchgedribbelt und das 0:2 gemacht (64.). Doch der Motor sprang wieder an. Vabanque war das, was jetzt die Liebers-Elf spielen musste. Dominic Schmidt rettete zunächst nach einem Lehrbuchkonter auf der Torlinie (67.) und Christian Thäder wurde nach Ronny Scholzes Einwechslung in den Angriff beordert. Zunächst hatte Toni Schulz noch eine Kopfballchance aus Nahdistanz, die Steinbach mit einer Hand über die Latte bugsierte (70.). Nach Sengewalds Freistoß reagierte Steinbach zudem stark im Herauslaufen (75.) und auf der Gegenseite verweigerte der Referee dem Gast einen klaren Elfmeter (76.). Diesen gabs dann aber, als Thäder, knapp im Strafraum, gelegt wurde. Dominic Schmidt schaffte den Anschluss (81.). Und noch einen lehrbuchreifen Konter setzten die Gäste. Kapitän Köcher trieb den Ball über links nach vorn und im Doppelpassspiel wurden die Gastgeber von Rzoska matt gesetzt (90.). 

Bericht: Manfred Malinka