Motor Zeulenroda

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Noch auf einstelligen Tabellenplatz geklettert
Schöner Abschied für Matthias Liebers
SpG FC Motor Zeulenroda – SV Germania Ilmenau 3:0 (1:0)

Er ist perfekt, der fünfte Saison-Heimsieg am letzten Landesklasse-Spieltag. Nachdem die Liebers-Elf das Hinspiel schon 2:0 für sich entschieden hatte und damit drittbeste Auswärtsmannschaft der Spielklasse wurde,  gewann sie auch das letzte Spiel unter Trainer Matthias Liebers ohne Gegentor mit 3:0. Anfangs ohne Thäder, Dustin Schmidt und Leistner nutzte Jeremy Schröder schon in der Anfangsphase eine sich bietende Gelegenheit und schob überlegt zum 1:0 ein (11.). Motor bestimmte das Spiel, dominierte den ersatzgeschwächten Gegner. Dieser stand mit einer sehr jungen Mannschaft sehr tief und und sah Angriff auf Angriff auf das eigene Gehäuse zukommen, ohne das der FCM viel investieren musste. Schröder legte dann mal gut für Dominic Schmidt auf, der aber weit über das Germania-Tor schoss (35.). Viele Ballstafetten kennzeichneten die Zeit vor der Pause beiderseits.


Foto: Manfred Malinka


Auch nach dem Wechsel blieb Motor bei großer Schwüle und top-Platzbedinguungen am Drücker. Toni Schulz hatte zwei gute Kopfballmöglichkeiten jeweils nach Eckbällen (48., 60.), auch der Gast kam durch Heydt zu seiner klarsten Gelegenheit (65.). Wiederum nach Nietschs Ecke fiel das 2:0 (67.), als erneut Mannschaftskapitän Toni Schulz mit vorn auftauchte. Die Liebers-Elf hatte weitere gute Chancen, die Führung auszubauen. Hollsteins Kopfball verpuffte aber ebenso ungenutzt (70.), wie Steffen Leistners drei gute Gelegenheiten (75.). Dann stellte Manuel Sengewald seine Offensivqualitäten unter Beweis und kam zu einer guten Chance (77.). An Höhepunkten blieb das Spiel arm, an Torraumszenen wie in vielen Partien zuvor auch einige Male. Aber der Gegner war an diesem Sonntag eben auch nicht von Landesklasse-Qualität. Vor dem 3:0 kam die große Zeit von Christian Thäder. Gerade eingewechselt, schaffte der soeben ins Spiel gekommene Routinier praktisch mit Tor-Ansage die Spielentscheidung, die zwar glücklich fiel, aber dann auch in der Höhe verdient war (82.).Es war das letzte Spiel unter der Regie von Matthias Liebers, der aus persönlichen Gründen seine zweijährige Tätigkeit in Zeulenroda beendet.

Spielbericht: Manfred Malinka