Motor Zeulenroda

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Erste Heimniederlage tut weh
Chancen nicht genutzt, später ausgekontert

SpG FC Motor Zeulenroda – SV Jena-Zwätzen 2:4 (1:1)


Foto: Marcel Krawetzke

Gegen den weiter ungeschlagenen Spitzenreiter Zwätzen musste der FC Motor seine erste Heimniederlage einstecken. Diese tat besonders weh, weil der Gastgeber diesen Gegner vor zwei Wochen im Pokal bezwungen hatte, zum anderen weil Zwätzen nicht zwei Tore besser war als Motor.Ohne seine Stammkräfte Draschar, Oettel, Stegemann sowie die Langzeitverletzten Ziehm und Böhm begann Motor die Partie turbulent. Das Tohuwabohu im Zwätzener Strafraum mit drei Schussversuchen brachte noch nichts Zählbares (2.). Dann krachte Manuel Sengewalds 25-m-Freistoß nur an den Pfosten (17.), ehe der Gast durch Routinier Strobel per abgefälschtem 16-m-Schuss an den Innenpfosten und ins Tor in Führung ging (34.). Dustin Schmidt (38.) und Marian Hollstein (40.) versuchten sich mit Schüssen aus der Distanz. Nach einem Eckball kam Du. Schmidt an den Ball, nahm mit der Innenseite Maß und zirkelte den Ball vom  Innenpfosten ins Tor (44.). Der Ausgleich kurz vor der Halbzeit löste bei Motor aber nicht das nötige Signal aus,  Dominanz und Cleverness in die Partie zu bringen. 

Das gelang der Sander-Elf aus Jena besser. Der gelang durch Printschler aus zehn Metern etwas überraschend die erneute Führung (51.). Das Team von Martin Lenßner mühte sich, kämpfte. Dominic Schmidts Pass in die Tiefe erlief Bruder Dustin, der von der Grundlinie nach innen passte, wo der eingewechselte Kilian Friedrich aus zwei Metern nur den Pfosten traf (69.). Mit dem 1:3, durch Tauch schienen die Messen gelesen. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld zögerte Steffen Karczewski im Tor und der Jenaer traf aus Nahdistanz ins Tor (74.). Nun wäre Motor nicht Motor, wenn es nicht zurückkäme. Sengewalds 20-m-Knaller rasierte die Latte (77.), den überraschenden 16-m-Schuss von Du. Schmidt kratzte Tuche aus der Ecke (80.). Der Anschlusstreffer folgte auf dem Fuße. Toni Schulz drückte aus der Drehung überraschend ab, der Ball landete im Tor (81.). Zeulenroda drängte auf den Ausgleich. Tom Mäusebach schoss nach einem großen Solo knapp vorbei (82.), Jena traf durch Schwarze den Pfosten (84.). Martin Pudel musste dann aber das 3:3 aus sieben Metern machen, schoss vorbei (85.). So kam es, wie es kommen musste. Chancen liegen lassen, ausgekontert – 2:4 durch Bernewitz – K.o. (90.+1).   

Bericht: Manfred Malinka